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Samstag, 27. August 2016
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Herzlich willkommen auf unserer Website.

Wir möchten Ihnen hier so viele Informationen wie möglich rund um das Thema Pantoffel geben. Egal, ob es sich um Lederpantoffel, Filzpantoffel, Walkpantoffel, Holzpantoffel, Reisepantoffel, Überpantoffel, Schlosspantoffel oder Gästepantoffel handelt.
Auch Themen, die im weitesten Sinn mit dem Begriff Pantoffel zu tun haben greifen wir auf. So finden Sie unter den Begriffen "sexy Pantoffel", "Pantoffel und Märchen" oder "Pantoffeltierchen" Informationen, die Sie schon immer gesucht haben.
Natürlich hat der interessierte Schuhhandel hier auch die Möglichkeit Werbung für sein stationäres Schuhgeschäft oder Onlineshop einzustellen, so dass die Besucher unserer Website nicht nur Wissenswertes über Pantoffel erfahren sondern diese auch direkt kaufen können.

  

Der Pantoffel

Der Pantoffel (von französisch pantoufle, öst.: Schlapfen, Patschen) ist eine Fußbekleidung aus Sohle und Vorderkappe, aber, anders als der Schuh im herkömmlichen Sinn ohne Fersenteil.

Pantoffeln stammen vermutlich aus dem Orient, wo sie oft mit Stickereien und Stempelvergoldungen reich verziert waren. Dieser weiche, verzierte Pantoffeltyp zeigt eine charakteristische, nach vorne zugespitzte, leicht bauchige Form und wird Babusche genannt, ins Deutsche entlehnt aus frz. babouche, das letztlich auf pers. pāpūsch "Fußbekleidung" (aus pers. pā "Fuß" und pers. pūschīdan "anziehen") zurückgeht. Die norddeutsche Form Puschen ist wohl von poln. papuć (gleicher Herkunft) beeinflusst. Die ältesten Pantoffeln wurden bisher in koptischen Gräbern des 2. bis 8. Jahrhunderts gefunden. Über Byzanz gelangten sie nach Italien und sind seit dem 15. Jahrhundert auch im übrigen Europa bekannt.

Im 19. Jahrhundert nannte man bequeme Hausschuhe Pantoffeln, auch wenn sie ein Fersenteil hatten, also eigentlich Halbschuhe waren.

Schlosspantoffeln nennt man weite einballige Naturhaarfilzpantoffeln, die bei Schlossbesichtigungen und ähnlichem zum Schutz der Fußböden über den Straßenschuhen getragen werden.

Während man in Süddeutschland bequeme Hausschuhe als Pantoffel bezeichnet, werden in Norddeutschland unter dem Begriff Pantoffel Schuhe ohne Fersenteil verstanden.

In japanischen Haushalten haben Pantoffeln noch eine besondere Bedeutung, denn sie sind nur zur Benutzung der Toilette vorgesehen.

Aus dem 19. Jahrhundert stammt die Redensart „unter dem Pantoffel stehen“. Da sich zur damaligen Zeit normalerweise die Frauen  im Haus aufhielten und dort Pantoffeln trugen, war ein Mann, der sich der häuslichen Herrscherin unterordnete ein "Pantoffelheld" bzw. "stand unter dem Pantoffel".


Der Anzeiger für Hof und Umgegend berichtet am Sonnabend, den 6. Juni 1868:

Ursprung der Redensart "Unter dem Pantoffel stehen."

Der schwäbische Augustinermönch Benedictus Anselmus berichtet über den Ursprung der Redensart: "Er steht unter dem Pantoffel", folgendes:

Vor grauen undenklichen Zeiten lebte ein gewaltiger Ritter, Polyphem mit der eisernen Stirn. Papst und Kaiser hatten nach langer blutiger Fehde Friede gemacht und zur Feier desselben Feste und Turniere angeordnet, zu welchen die Blüthe der Ritterschaft geladen wurde. Jeder der Turnierenden sollte entweder des Papstes oder des Kaisers Farbe tragen, Polyphem aber schwur, er trage nie die Zeichen der Knechtschaft, weder das rothe Kreuzband des Papstes, noch die schwarze goldgeränderte Schleife des Kaisers, er trotzte der Bannfluch und der Reichsacht und fürchtete Keinem im ganzen Reiche.
Da aber kam Frau Beatrix, seine Gemahlin, und bat ihn inständigst, ihretwegen eines der Zeichen zu tragen, brach in Thränenströme aus, als der Ritter sich weigerte, und behauptete, er liebe sie nicht.
Der Ritter betheuerte ihr das Gegentheil und erbot sich, seine Liebe im Kampfe mit scharfer Waffe gegen 12 Ritter zu beweisen, seine schöne Frau aber wollte von nichts wissen, schluchste herzbrechend und klagte: "Wenn du nur eine Spur von Liebe zu mir in deinem Herzen hättest, würdest du meine Bitte gewähren und eines der Zeichen an deinen Helm heften."
Damit ging sie in ihre Kammer, schlug die Thüre hinter sich zu und lies den bestürzten Ritter vor der verschlossenen Thüre stehen.
In diesem Augenblick schmetterten die Trompeten zum Turnier, halb bewusstlos ergriff der gewaltige Polyphem den kleinen goldbestickten Pantoffel, den seine zürnende Eheliebste in der Hast verloren, befestigte ihn an seinem Helm und eilte in die Schranken.
Die Herolde riefen ihn an: "Stellst du dich unter das Scepter des Kaisers oder unter den Krummstab des Papstes?"
 "Unter den Pantoffel!" war die Antwort.
In dem Ritterspiel blieb Polyphem der alleinige Sieger, und als ihm des Kaisers Schwester den Kampfpreis, eine goldgestickte Schürze, über die Schulter hing, flüsterte sie ihm zu:
"Herr Ritter, Ihr stellt Euch weder unter den Kaiser, noch unter den Papst, Euch vermag kein Mann zu überwinden; aber unter dem Pantoffel steht Ihr doch."
Dieses Wort war bald im ganzen Reiche bekannt und es zeigte sich, dass der Pantoffel mehr Unterthanen habe, als Scepter und Krummstab zusammen.

  

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